Mai 17

Benefiz-Konzert – 50 Jahre Gemeinschaftshaus in Brackel

Gospel Train zündet am 24. Juni ein musikalisches Feuerwerk in der Büntestraße 23

Einen musikalischen Leckerbissen präsentiert die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) Brackel am 24. Juni: den Hamburger Jugendchor Gospel Train.

Hervorgegangen aus dem Mittelstufenchor der Goethe Schule Harburg (GSH) ist Gospel Train heute ein Internationaler Jugendchor mit Sängerinnen und Sängern aus 16 Nationen.

 

 

 

Das Projekt steht für ausgefeilte Arrangements, innovative Coverversionen weltbekannter Hits und Chorgesang mit einem unverwechselbaren Profil, aber auch für soziales Engagement, Mitmenschlichkeit und ein vitales Gemeinschaftsgefühl.

Das Open-Air-Konzert in Brackel ist eine von mehreren Veranstaltungen im Jahr des 50-jährigen Bestehens des Gemeinschaftshauses in der Büntestraße.

LKG-Vorsitzender Wilfried Wiegel: „Mit diesem Top-Event in unserem Dorf bedanken wir uns für die langjährige und sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und der Gemeinde Brackel.“

Das Konzert ist eine von mehreren Veranstaltungen im Jahr des 50-jährigen Bestehens des Gemeinschaftshauses in der Büntestra ße 23.

Beginn: 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Apr 23

Evangelische Congress des HVLG

Am 11. Juni 2017 ab 10:30 findet der Evangelische Congress in der Celler Congress Union statt.

Der Eintritt dazu ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Unter dem Motto „Alles neu!“ bietet Ihnen der Hannoversche Verband Landeskirchlicher Gemeinschaften einen Tag mit echt evangelischem Profil: anregend, inspirierend, anwendbar.

Mit Gottesdiensten, Impulsen und musikalischen Leckerbissen, mit Seminaren, Workshops und Mitmachaktionen.

Wir glauben, dass Sie – ganz wie Sie wollen – hören und mitreden, entspannen und auftanken, frische Impulse fürs eigene Leben und für Ihre Mitarbeit mitnehmen können.

Sie werden Angenehmes und Nützliches entdecken. Der Evangelische Congress – im Juni jeden Jahres in Celle: Ein Treffen für Christen und andere Überlebenskünstler.“

Außerdem: Kindertag, TeenProgramm, Upcycling, Spielstraße

Informationen:
www.congress-celle.de
Telefon: 05141/45656
Mail: hvlg@hvlg.de

Mrz 15

Unser GemeinschaftsTag mit Arno Backhaus

Mindestens 130 Besucher genossen am 26. Februar Arnos Texte zum Überleben und Totlachen in der St. Jakobus Kirche in Winsen. Unter dem Titel „Lyrik – Lieder – Persönliches“ gestaltete der Sozialarbeiter, Liedermacher und Aktionskünstler ein buntes Programm für alle Generationen.

 

 

 

Stimmen zum Gemeinschaftstag

„Der Gemeinschaftstag hat mir gut gefallen, weil Arno Backhaus mir auf seine amüsante und nachdenkliche Art viele Denkanstöße mit auf den Weg gegeben hat. Für mich ist dieser Tag auch eine Kontaktmöglichkeit mit Leuten aus dem Bezirk. Das Programm mit Zeit für Begegnung, Predigt und Ausklang finde ich gut. Weiter so!“
Ingrid

 

 

 

 

 

 

„Mir gefiel die Zeit zum Ankommen und Austauschen mit Gemeinschaftsleuten aus allen Teilen des Bezirks bei Kaffee und Kuchen (gut, dass ich so früh da war, denn umso mehr Raum gab es dafür).Auch wenn andere, so hörte ich, mit der Form der „Predigt“ weniger anfangen konnten, hat mich die humorvolle und zugleich tiefgründige Art von Arno Backhaus angesprochen und wertvolle Akzente für mein Glaubensleben gesetzt.“
Hans-Jürgen

 

 

 

 

 

Notizen aus dem Kinderprogramm

Fünf Kinder im Alter von drei bis acht Jahren hatten sich in die Kinderbetreuung von Frederike und Henning getraut. Gemeinsam gespielt wurden Twister und Jenga. Daneben wurden Bilder gemalt und Kugelschreiber auseinander- und wieder zusammengebaut – beziehungsweise Letzteres versucht – herumgetobt und Ball gespielt und dabei die Mitarbeiter geärgert. Also: Wir hatten alle viel Spaß!
Frederike

Schön war, dass Arno am Anfang seines Programm auf die Kinder einging, und ihnen zwei tolle Lieder widmete. Einige Zitate von Arno:

„Ich verbieg mich nicht, ich bin einfach ich, frei mit Gott von 1000 andern Herren.“

„Gott gab uns einen Selbstwert. Da brauchen wir nicht nachhelfen mit Schaumstoff oder Worthülsen.“

„Ich bin eine Sehenswürdigkeit“, „Ich bin gewollt. Gott sagt: super, dass du da bist“.

„Mach, was du am besten kannst und verliere nicht den Mut“.

„So mancher Große ist so klein, so mancher Reiche ist so arm – der hat nur Geld.“

„Wir müssen einmal alles loslassen, nur Jesus nicht. Er ist unser Ticket für die Ewigkeit“.

„Man kann nicht alles bis ins Letzte beweisen. Im Leben geht’s oft um Vertrauen.“

Ein besonderer und fröhlicher Gemeinschaftstag mit guten Begegnungen einem gut aufgelegten „Missio-Narr“ Arno Backhaus.

Mrz 14

Theaterabende im Februar

Von Bernd Wahlmann

Anfang Februar gab es mit einigen Theaterabenden ein erstes Highlight des Jahres in unserem Bezirk. Unter der Leitung von Ewald Landgraf führte ein Ensemble aus Laiendarstellern das Lutherstück „Reformator – Die Rückkehr“ auf.

„Urchrist“ Friedemann Dornkahl (Gerold Helmts) schlägt Dekanin Seicht (Sabrina Engert) und Pastoralreferentin Werck (Christin Mahns) die Bibel aus der Hand. Im Hintergrund: Physiker Memmen (Achim Mittelstädt), Journalistin Kathrin Arndt (Michelle Maier), Physikerin Dutchman (Beate Wendlandt) und Luther (Ewald Landgraf)

Die Aufführungen sind Teil des Projekts „Theater zum Einsteigen“, das Landgraf als Trainer und Autor leitet.
Theater zum Einsteigen war bei uns ein voller Erfolg. Gemessen an den Zuschauerzahlen, aber auch was die Leistung der Laiendarsteller betrifft. Etwa 160 Gäste in Ohlendorf, 95 in Neu Wulmstorf und 130 im Marstall in Winsen sahen das Stück und waren begeistert.

Für die Einsteiger aus der Ohlendorfer LKG war das Schauspiel eine große Herausforderung. Lange Texte auswendig lernen, Emotionen authentisch rüber bringen, sich eine ganze Woche Zeit nehmen für Proben und Aufführungen, jedes Mal Lampenfieber – das war hart.
Es hat sich aber auch gelohnt. Das Spielen hat großen Spaß gemacht, die Truppe erlebte eine gute Gemeinschaft. „Ich würde das sofort wieder machen“, meint Gerold Helmts, Darsteller des „Urchristen“ Friedemann Dornkahl. Dass Freunde und Bekannte die Abende besuchten und es hinterher gute Gespräche gab, freut ihn besonders. Interessant war auch die Erfahrung, wie unterschiedlich das Publikum reagierte, klatschte und mitging.

Mich persönlich beeindruckte auch der Inhalt des Stücks sehr: Luther soll angeblich nach 500 Jahren zurückgekehrt sein. Zwei Quantenphysiker bestätigen das. Luther bekommt Hilfe von der Journalistin Kathrin, die sich immer mehr für sein Anliegen und den Glauben interessiert. Sie soll ihn in die Medien bringen, Gespräche mit hohen Kirchenvertretern organisieren. Doch die haben kein Interesse. Eine neue Reformation der Kirche bleibt ein Traum, zumal sich schließlich herausstellt, dass Luther gar kein Zeitreisender ist, sondern der verschollene Vater von Kathrin.
„Besucher werden für den historischen Kontext Luthers sensibilisiert, zum Nachdenken über die Streitkultur unter Christen gebracht und eingeladen, den Glauben an Jesus Christus anzunehmen. „Früher mussten die Menschen Gott gnädig stimmen, heute muss Gott die Menschen gnädig stimmen“, klagt Luther über den Geist unserer Zeit.“ (Bericht im Pro-Medienmagazin)
Am Ende schlägt „Luther“ keine neuen Thesen in Wittenberg an. Nur die kurze Notiz: „Wir sind alle nur Bettler, das ist wahr. Wir alle brauchen Gnade, wir alle brauchen Jesus“.

Ein dickes Dankeschön an Beate Wendlandt, Andrea Peters, Christin Mahns, Sabrina Engert und Gerold Helmts für ihren Einsatz und ihr großartiges Spiel und Wilfried Lüllau für die Tontechnik.

Feb 22

Überleben und Totlachen mit Arno Backhaus

E- fun- gelist“ und „Missio- Narr“ Arno Backhaus, bekannt vom Duo Arno & Andreas, ist zu Gast beim Tag der Gemeinschaften am Sonntag, den 26. Februar in der Kirchengemeinde St. Jakobus in Winsen.

Nicht nur, wer sich „Mehr Kultur in 2017“ auf die Prioritätenliste für dieses Jahr geschrieben hat, ist herzlich zu einem inspirierenden Nachmittag in das Haus der Kirchengemeinde St. Jakobus, Borsteler Weg 1a, in Winsen/ Luhe eingeladen. Auch wer erlebnisreiche Stunden genießen möchte, sollte den Tag der Landeskirchlichen Gemeinschaften (LKG) am Sonntag, 26. Februar 2017 nicht verpassen. Die Landeskirchlichen Gemeinschaften im Bezirk Winsen und der EC- Kreisverband Nordheide laden ein und freuen sich auf ein volles Haus. Ab 14.30 Uhr steht frischer Kuchen und heißer Kaffee bereit, um dann um 15.30 Uhr ein „Konzert und mehr“ mit Arno Backhaus zu erleben. Backhaus, Jahrgang 1950, ist ein christlicher Liedermacher, Autor und Aktionskünstler, der sich selbst als „E- fun- gelist“ und „Missio- Narr“ bezeichnet. Aktuell gibt er Solokonzerte und hat über 150 Straßenaktionen entwickelt, mit denen er auf unkonventionelle Weise für den christlichen Glauben wirkt.

Ein vielversprechender Gast, der über „Lyrik- Lieder- Persönliches“ sein Bestes Preis geben wird.
Auch für die Kleinsten ist gesorgt: sie erwartet eine spannende Kinderbetreuung bzw. Krabbelgruppe vor Ort. Ab 17 Uhr kann man den Nachmittag bei einer Wurst vom Grill ausklingen lassen.
Eine Anmeldung für den Tag der Landeskirchlichen Gemeinschaften ist nicht erforderlich, der Eintritt sowie Kaffee und Kuchen sind frei, die Bratwurst erhält man gegen eine Kostenbeteiligung. „Kommen und dabei sein“ lautet das Motto, so der stellvertretende Vorsitzende des Bezirkes Winsen der Landeskirchlichen Gemeinschaften, Wilfried Wiegel.

Parkmöglichkeiten finden die Besucherinnen und Besucher an der Kirche sowie im Borsteler Weg. Wer Fragen rund um die Veranstaltung hat,  erhält Auskunft  unter Tel.  04185- 44 63 oder unter www.lkg-nordheide.de. Also, nicht verpassen, gleich im Kalender festhalten und unbedingt dabei sein!

Feb 21

Bis an Ende der Welt …

Bistro Lifestyle öffnet in Brackel.
Motto: Essen & mehr

Brackel. Am Freitag, den 3. März 2017 ist es wieder soweit. Das „Bistro Lifestyle“ der Landeskirchlichen Gemeinschaft Brackel und der ihr angeschlossenen Jugendarbeit „Entschieden für Christus“ (EC) öffnet in der Büntestraße 23 seine Tore. Eine Veranstaltung voller Impulse und Kreativität mit einigen Highlights.
Die angebotenen  Veranstaltungen stehen unter dem Motto: Essen & mehr. „Bistro Lifestyle“ bietet ein interessantes Programm aus Musik, Entertainment und Input mit biblischem Inhalt. Hauptanliegen  ist es, zu zeigen, dass der christliche Glaube keine verstaubte Botschaft aus der Vergangenheit, sondern für das Leben in  unserer Zeit sehr aktuell ist.

Auf leckeres Essen, zubereitet vom Team um Chefkoch Hans-Heinrich Meyer, gute Getränke, liebevoll dekorierte Räume und Input zum Thema „Bis ans Ende der Welt“ können sich die Besucher des Brackeler Bistro Lifestyle am 3.3.freuen.

Neuseeland ist das Land, um das sich am Freitag, den 3. März 2017 im Brackeler Gemeinschaftshaus alles dreht. Bei der Wahl des Landes, in dessen Zusammenhang die Deko, das Essen und das Thema gewählt wurde spielte eine entscheidende Rolle, dass Lea-Christine Rieckmann, die auch als Mitarbeiterin in der Kinderarbeit der Brackekler Mitmachgemeinschaft tätig ist, seit Juli 2016 für ein Jahr als Au Pair in Neuseeland lebt. Vorgesehen ist, eine Lifeschaltung zu Lea-Christine Rieckmann während des Bistros. So bekommen die Besucher lebendige und authentische Eindrücke über das besondere Land am andern Ende der Welt.
Freuen können sich die Besucher auch auf den Music Act: Nach längerer Zeit konnte die LKG Brackel erneut die St. Jakobi Band aus Hanstedt für den musikalischen Teil verpflichten. Auch in der Küche steht mit Chefkoch Hans-Heinrich Meier und seiner eingespielten Truppe bewährtes Personal für leckere Speisen nach Art des Landes am anderen Ende der Welt.

„Herzlich eingeladen zu Bistro Lifestyle ,Neuseeland‘ sind alle, die sich etwas Gutes gönnen wollen“, sagt Wilfried Wiegel, Vorsitzender der LKG Brackel. „Leckeres Essen, gute Getränke, eine lockere Atmosphäre und lohnenswerter Input mit biblischem Inhalt werden garantiert!“

Der Eintritt ist frei, die Veranstalter freuen sich über eine Spende.


Bistro Lifestyle beginnt um 19:30 Uhr.
Im Rahmen der Veranstaltung werden  landestypische Speisen und Getränke serviert. Das Veranstaltungskonzept ist in erster Linie auf Erwachsene zwischen 20 und 55 Jahren ausgerichtet.

Jan 20

“Reformator – Die Rückkehr“ – Theater bei den Landeskirchlichen Gemeinschaften in der Nordheide

Die Evangelischen Gemeinschaften in der Nordheide laden im Februar 2017 zu einem besonderen Theater-Erlebnis ein: Das „Theater zum Einsteigen“ macht mit seiner Inszenierung „Reformator – Die Rückkehr“ Station in der Nordheide.

2017. Ein Mann kommt aus dem Nirgendwo und behauptet der zurückgekehrte Reformator Martin Luther zu sein. Die Sensationsgier greift um sich, das Interesse an dem „Spinner“ wächst. Quantenphysiker sind nach intensiven Untersuchungen verblüfft:  Ist es wirklich DER Luther? Ist seine Zeitreise echt? Der selbstbewusste Christen-Rebell fordert hartnäckig mit den Kirchenführern zu reden – ernst nehmen ihn allerdings nur wenige. Mit Hilfe der Journalistin Kathrin und deren gewagten Tricks nimmt seine Glaubwürdigkeit zu. Doch die Pressedame verwickelt den Kirchenmann in ein fieses Spiel. Während die Bevölkerung Luther mehr und mehr akzeptiert, bleibt sein Wunsch, eine neue Reformation ins Leben zu rufen, bislang unerfüllt. Plötzlich erschüttert ihn die Drohung einer unbekannten Person bis ins Mark.  Die Zeit drängt. Dem Reformator bleibt nur noch eine letzte Möglichkeit für sein Vorhaben. Doch dazu braucht er ausgerechnet die Hilfe der zwielichtigen Kathrin – und die Gnade Gottes.

500 Jahre nach Luthers Thesenanschlag untersucht das Stück die Frage, wie der Reformator in unserer Zeit auf seine Kirche reagieren könnte. Ein unterhaltsames Bühnenstück von Ewald Landgraf für jedermann. Die Landeskirchlichen Gemeinschaften (LKG) in der Nordheide präsentieren in Zusammenarbeit mit dem „Theater zum Einsteigen“ ein echtes Highlight. Das Konzept des Theaters ist eine Idee des Theatervereins ‚Die Aussteiger e.V.‘.

Intensiv vorbereitet, gehen Laienschauspieler für eine Woche auf Tournee. Durch gelungene Musikauswahl und Licht wird die emotionale Seite der Theaterstücke zusätzlich zum Klingen gebracht. Seit 2004 wurden über 700 Aufführungen dieser Werke von verschiedenen Teams dargeboten. Anfang Februar diesen Jahres führen talentierte Spielerinnen und Spieler der LKG Ohlendorf und der Freien evangelischen Gemeinde Buxtehude (FeG) ein abendfüllendes Stück unter Anleitung und Mitwirkung des Projekttrainers Ewald Landgraf auf. Es muss also kein Zuschauer befürchten, spontan auf die Bühne gerufen zu werden.

Dazu Beate Wendlandt, engagierte Laienschauspielerin der LKG Ohlendorf: „Das Stück ist wirklich sehenswert und mit einem verblüffenden Ende. Ich bin schon seit vielen Jahren als Laienschauspielerin dabei und bin von diesem Stück absolut begeistert.“

Der Eintritt ist kostenlos – es wird um eine Spende am Ausgang gebeten.

Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.theater-zum-einsteigen.de

Die Aufführungsdaten:

Samstag, 4.2., 19:30 Uhr LKG Ohlendorf, Gemeinschaftshaus Missionsweg 11
Sonntag, 5.2.    19.30 Uhr LKG Neu Wulmstorf, Schulaula Hauptschule Ernst-M. Arndt-Straße 23
Montag, 6.2.     19.30 Uhr FeG Buxtehude, Gemeindehaus Apensener Straße 87
Dienstag, 7.2., 19.30 Uhr LKG Gödenstorf, Gemeinschaftshaus, Hauptstraße 32
Mittwoch, 8.2., 19.30 Uhr LKG Winsen, Cafe im Marstall, Schloßplatz 11

Dez 27

„Männertag“ der Landeskirchlichen Gemeinschaften – Man(n) hat‘s nicht leicht

„Man(n) hat‘s nicht leicht“, so lautet das spannende Motto des Männertages am Samstag, dem 25. Februar 2017. Die Landes-kirchlichen Gemeinschaften (LKG) im Bezirk Winsen laden alle Vertreter des starken Geschlechts zu einer besonderen Veranstaltung ein. „Das wird ein toller Tag, mit sportlicher Betätigung, gutem Essen und wertvollem Input“, schwärmt Mitorganisator Wilfried Wiegel, aus Brackel.

Los geht’s nachmittags um 15 Uhr. Treffpunkt ist das Gasthaus Vossbur in Tangendorf, Wulfsener Straße 4. Von dort startet zunächst eine Boßeltour. Nach ca. zweieinhalb Stunden geht es im Gasthaus selbst mit einem deftigen Essen weiter. Auf dem Speiseplan steht Grünkohl, satt. Nachdem sich alle Teilnehmer gestärkt haben, gibt es einen Input zum Thema: Man(n) hat‘s nicht leicht. „Es geht um Gedanken über Punkte, die uns immer wieder an die Belastbarkeit unserer Nerven führen. Wie gehen wir mit der Anspannung im Beruf, in der Familie und Partnerschaft um? Wo stellen wir uns selbst ein Bein? Was können wir tun, damit wir anderen und uns selbst einen Gefallen tun?“, so Arno Backhaus, der als Referent zu diesem Thema eingeladen ist.
Arno Backhaus, Jahrgang 1950, ist ein christlicher Liedermacher, Autor und Aktionskünstler, der sich selbst als »E-fun-gelist« und »Missio-Narr« bezeichnet. Bis er sich im Alter von 17 Jahren für ein Leben mit Jesus Christus entschied, war er in viele Konflikte mit Lehrern, Nachbarn und der Polizei verwickelt. Nach der Ausbildung zum Großhandelskaufmann studierte Arno Backhaus Sozialarbeit. Sein musikalisches Talent entdeckte er im CVJM. Von 1972 bis 1991 bildete er mit Andreas Malessa das Duo Arno & Andreas. Backhaus gibt Solokonzerte und hat über 150 Straßenaktionen entwickelt, mit denen er auf unkonventionelle Weise für den christlichen Glauben wirbt.

Beim Männertag können alle interessierten Männer mitmachen, unabhängig von einer Kirchenzugehörigkeit. Anmeldungen sind bis zum 15. Februar 2016 möglich bei Hans-Jürgen Standke, Telefon 04171 611 44 oder per E-Mail unter h-j.standke@t-online.de

Dez 27

Pop-Oratorium Luther – das Projekt der tausend Stimmen

Ein Mensch mit Ängsten, Zweifeln, Gewissenskonflikten, aber festen Überzeugungen. Ein Theologieprofessor, Ablassgegner, Bibelübersetzer und gleichzeitig aus der Kirche Ausgestoßener. All das war der Augustinermönch Martin Luther (*1483/†1546) – und zugleich die zentrale Figur der Reformation. Im Jahr 2017 jährt sich am 31. Oktober zum 500. Mal Luthers sogenannter Thesenanschlag. Er gilt als Beginn der Reformation, die Mitteleuropa grundlegend veränderte und sich in vielen Bereichen der Gesellschaft bis heute auswirkt.

Anlässlich dieses Jubiläums hat die Stiftung Creative Kirche aus Witten das „PopOratorium Luther – das Projekt der tausend Stimmen“ angestoßen. Ein Werk aus der Feder Dieter Falk (Komponist, Produzent und bekannt als Juror aus „Popstars“) sowie Michael Kunze (Librettist). Es wird 2017 in Kooperation mit der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), den Evangelischen Landeskirchen und weiteren Partnern in zahlreichen Metropolen, darunter am 18. Februar 2017 in Hamburg, aufgeführt. Es ist eine der größten musikalischen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum. Im Mittelpunkt der Handlung steht die historische Figur Martin Luther mit ihrer Forderung „Selber denken“ – ein Anstoß damals wie heute, in der Verantwortung vor Gott eigene Entscheidungen zu treffen.

Die St. Jakobi Kirchengemeinde Hanstedt und die Landeskirchliche Gemeinschaft Brackel bieten eine gemeinsame Fahrt zu diesem Event an. Es stehen insgesamt 40 Plätze zur Verfügung. Der Preis inklusive Busfahrt beträgt 63 Euro. Der Bus startet am 18. Februar um 16.30 Uhr in Hanstedt vor der St. Jakobi-Kirche. In Brackel fährt der Bus um 16:45 Uhr am Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23 ab. Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Pastorin Wiebke Alex, Telefon 04184 2851 628 wiebke.alex@ posteo.de oder bei Gemeinschaftsleiter Wilfried Wiegel, Telefon 04185 4463 mail@lkg-brackel.de möglich.

Luther Oratorium Luther OratoriumDie Veranstaltungen sind – ganz unabhängig vom aktuellen Thema – schon allein wegen ihres spektakulären Formats sehens- und hörenswert: Ein Chor mit bis zu 3.000 Sängerinnen und Sängernn, ein 40-köpfiges Symphonieorchester, eine Rockband, zwölf Musicalstars und rund 100 zum Teil ehrenamtliche Mitarbeiter hinter den Kulissen sorgen beim Zuschauer für anhaltendes Gänsehautfeeling und ein Musikerlebnis mit Nachklang.

 

 

Die Uraufführung im Oktober 2015 vor rund 16.000 Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle erzeugte ein dementsprechendes Presse-Echo: „Das Musical erteilt keine Geschichtslektion – es rockt die Halle“, schrieb zum Beispiel die Deutsche Presseagentur. Die RuhrNachrichten aus Dortmund sahen, wie „das Publikum tobte, raste, klatschte, den imposanten Luther feierte.“ Und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung aus Essen urteilte: „Leidenschaft in jeder Sekunde, jedem Takt und jedem Ton ist zu sehen, zu hören und zu spüren.“

Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017 und Schirmherrin des Pop-Oratoriums, hebt die Chancen des Stücks hervor: „Eine zentrale Aussage der Reformation lautet: Der Mensch darf und soll frei denken – gerade auch in Glaubens- und Gewissenfragen. In dieses Thema und in die Geschichte der Reformation nimmt das Pop-Oratorium Luther die Zuhörer auf einzigartige Weise tief mit hinein“. Und Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, EKD-Ratsvorsitzender, betont: „Ich freue mich riesig auf das Pop-Oratorium. Ich finde es toll, dass auf diese Weise das, was Luther wichtig war, nicht nur in den Kopf, sondern auch ins Herz kommt.“ Dr. Eckhart von Hirschhausen, Arzt, Moderator und ebenfalls Schirmherr des Pop-Oratoriums, empfiehlt sogar: „Das Herz hüpft auf dem Zwerchfell Trampolin wenn wir singen und lachen. Und gleichzeitig verbindet es sich mit anderen Herzen. Wunderbar! Singen, lachen, tanzen Sie bei Luther mit! Und stecken Sie sich an, mit der gesündesten Infektion: Freude!“

Im Mittelpunkt der Handlung steht Martin Luther, der 1521 vor dem Reichstag von Worms aufgefordert ist, seine kirchenkritischen Aussagen zu widerrufen. Mit Rückblenden und Ausblicken rund um das dortige Geschehen erzählt das Pop- Oratorium von seinem Ringen um die biblische Wahrheit und von seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche – eine spannende Geschichte um Politik und Religion. Und ein außergewöhnlicher Zugang zu einer hochaktuellen Frage: Wie konnte Luthers Aufforderung zum „Selber denken“ umfangreiche Veränderungen in der Gesellschaft, in Ehe und Familie, in Bildung, Wissenschaft, Kunst und Musik auslösen? Das kann auch heute noch Grundlage für Diskussionen sein.

Nov 08

Martin Luther bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft im Bezirk Winsen

Martin Luther heute erleben und von ihm lernen- das konnte man nun einmal mehr auf besondere Weise bei der Veranstaltungsreihe „Brennpunkte und Stolpersteine der Reformation“ im Bezirk Winsen. An drei Abenden zum Reformationsjubiläum hielt Dr. Christoph Morgner, Präses a.D. des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Vorträge zu den Themen „Was würde Luther uns heute sagen?“, „Gewinn um jeden Preis- Luther und das Wirtschaftsleben“, „Luther, die Liebe und die Frauen“ sowie in der Predigt im Gottesdienst am Sonntagvormittag „Politisch Lied ein garstig Lied?- Was haben Staat und Kirche miteinander zu tun?“. Spannende Themen, die uns nicht nur im Lutherjahr bewegen sollten.

Zur Abschlussveranstaltung in Brackel „Politisch Lied ein garstig Lied?- Was haben Staat und Kirche miteinander zu tun?“ war auch Michael Grosse-Brömer eingeladen. Er ist seit 2002 Mitglied des deutschen Bundestages sowie seit 2012 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In dem von Wilfried Wiegel geführten Interview mit den beiden Gästen kam man immer wieder auf die vorangehende Predigt Dr. Morgners zurück. Hier ging es um Jeremia 29, wo die Verbannten in Babylonien aufgerufen wurden, ihre gegebenen Möglichkeiten anzunehmen und zu nutzen, Familien zu gründen und sich für ihre Stadt einzusetzen. Sie sollten aktiv werden und sich als Gottes Volk für ihre Mitmenschen einsetzen und ihr Bestes geben. Auch heute ist jeder Christ täglich gefragt, sich für Respekt untereinander, Nächstenliebe und soziale Gerechtigkeit in seinem Lebensbereich mit seinen gegebenen Mitteln einzubringen. Einfach die vielerorts politische Verdrossenheit für sich zu kopieren und als allgemeingültig anzunehmen, gilt nicht und wäre zu einfach. Denn Freiheit von etwas beinhaltet auch Freiheit zu etwas und sollte uns motivieren, unsere Rechte zu nutzen. Dazu sollte nicht nur das immer weniger populär werdende Wahlrecht zählen. Im Interview wurde deutlich, dass es gerade in der heutigen Zeit bedeutend ist, zu seinem Wort zu stehen und sich dafür einzusetzen, wie auch Luther es 1521 tat: „Hier stehe ich und kann nicht anders!“. Auch die oft so selbstverständliche Religionsfreiheit wird wenig anerkannt und wertgeschätzt. Lediglich in aktuellen Zusammenhängen wie z. B. der Situation in der Türkei, wird man darauf aufmerksam, dass uns unsere Religion nicht vorgeschrieben wird, im Gegenteil, wir unsere Religion sogar frei wählen und bei Bedarf sogar wechseln dürfen! Auch das ist u. a. ein großes Geschenk resultierend aus 70 Jahren demokratischer Freiheit in Deutschland. Wir, die Christen, sind aufgefordert, christliche Werte aktiv zu leben, anstatt schlicht vor unterschiedlichen Angeboten und Veränderungen in unserem Land zu erstarren, sondern selbst aktiv zu werden und zu unserem (persönlichen) Profil zu stehen. Dabei sollte uns weniger das „Wie?“ beschäftigen als vielmehr die „Was?“-Fragen: Was verkündigen wir? Was bieten wir an? Was ist unser Kerngeschäft und Alleinstellungsmerkmal im christlichen Glauben? Wie es auch damals Luther ein entscheidendes Anliegen war, die Bibel jedem zugänglich zu machen, ist auch heute noch Bildung ein entscheidender Schlüssel in der praktischen Umsetzung, die Bibel verständlich für jeden Mitmenschen zu machen. Jeder Bürger und Christ ist gefragt, aktiv zu werden und sich in seinem Umfeld mit seinen Möglichkeiten einzusetzen.

Ein lebhafter Vormittag, unter musikalischer Begleitung des Brackeler Posaunenchores, mit eindrücklichen Beispielen und genialen Anregungen für den Alltag konnten die Besucher aus diesem Sonntagvormittag mitnehmen. Ein beeindruckender Startschuss für ein vielversprechendes Lutherjahr wurde gegeben. Damit Michael Grosse-Brömer und  Dr. Christoph Morgner gut gestärkt in die nächste Woche gehen konnten, erhielten Sie original Brackeler Kartoffeln als Dank für Ihren Einsatz.

 

Luther-Gottesdienst mit Dr. Christoph Morgner & Michael Grosse-Bröhmer MdB

Luther-Gottesdienst mit Dr. Christoph Morgner & Michael Grosse-Bröhmer MdB

Ältere Beiträge «