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Gottesdienst aus Brackel im Fernsehen Aufzeichnung in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Brackel: Die Besucher im Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Brackel sind am Sonntagmorgen besonders pünktlich zum Gottesdienst gekommen. Schon zehn Minuten vor Beginn war es im Raum mucksmäuschenstill, obwohl der Saal voll war. Sie alle waren Teil einer Aufnahme für einen Fernsehgottesdienst, den ein Team von ERF-Medien aus Wetzlar aufgezeichnet hat. Am kommenden Sonntag, 8. Mai wird der Gottesdienst um 11.00 + 17.30 Uhr ausgestrahlt im ERF-Fernsehen, das über Satellit zu empfangen ist. Der Sender ist aber auch über einige Kabelnetze digital und im Internet zu sehen. Außerdem können die Hörer von ERF-Radio am Sonntag um 10.00 Uhr den Gottesdienst empfangen. Dieser Fernsehgottesdienst wurde von Predigerin Gudrun Siebert und einem Team aus den Landeskirchlichen Gemeinschaften im ganzen Bezirk Winsen vorbereitet. Die Vorbereitung war ziemlich aufwendig: schon 4 Wochen vorher mussten die Predigt und alle Texte fertig sein, die Lieder ausgewählt und ein genauer Minutenplan erstellt werden. Am Samstag rollte dann ein LKW mit Technik aus Wetzlar an und den ganzen Tag wurden Kabel verlegt, Kameras positioniert und Licht eingestellt. Alle Mitwirkenden beim Gottesdienst kamen am Samstagnachmittag zu einer Mikrofon- und Stellprobe. Am Sonntag war dann eine Viertelstunde vorher der Saal gefüllt, es gab letzte Informationen und Regieanweisungen. Dann wurde der Gottesdienst eröffnet mit einem Musikstück des Posaunenchores aus Ohlendorf unter der Leitung von Constanze Wollersen. Eckhard Wendlandt, der Vorsitzende des LKG-Bezirks Winsen begrüßte alle Besucher und die Hörer bzw. Zuschauer in Fernsehen und Radio und dann wurde gesungen. "Gott ist gegenwärtig" erklang es im Saal. Begeleitet wurde dieser schöne Choral von der EC-Band aus Winsen, die mit Gitarren, Keyboard und Cajon dem alten Lied einen modernen Anstrich gab. Ein kurzes Anspiel zum Thema Warten mit Prediger Willem Heins und einem Anspielteam lockerte den Ablauf zusätzlich auf und leitete die Predigt ein, die von Gudrun Siebert gehalten wurde. Thema war der Predigttext aus Hes.34 für den 8.Mai, dem Tag der Übertragung. Es geht dabei um Gott, den guten Hirten, der für sein Volk sorgt und für alle nur das Beste will. Predigerin Siebert: "Gott tut es auf seine Art und zu seiner Zeit. Auch wenn wir Gottes Handeln nicht immer gleich erkennen, lohnt es sich, darauf zu vertrauen." Der Fernsehgottesdienst endete mit Fürbittengebet, Segen und einem Posaunenstück. Es ist gut, dass es diese Möglichkeit von Gottesdiensten im Fernsehen gibt.
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