Erfolgreich sein kann jeder

Männertag im Autohaus

 

(idea, Hamburg)   „Wer nie Erfolge erzielt, der wird auf die Dauer lebensmüde und resigniert oder lebensfeindlich und aggressiv“. Das stellte Dr. Michael Diener, Präses des Gnadauer Verbandes vor mehr als 60 Männern am Wochenende bei einem Seminar zum Thema „Erfolg“ fest, das der Bezirk Winsen (Luhe) Landeskirchlicher Gemeinschaften in Brackel veranstaltete, einem kleinen Ort südlich von Hamburg und zwar in einem Autohaus. Dabei, so Diener weiter, dort wo sonst Autos verkauft werden, könne jede und jeder erfolgreich sein. Komme es doch vor allem auf die Entdeckung und Förderung der vorhandenen Fähigkeiten an, um realistische Ziele, um Motivation und Ausdauer.

Gemeinsam tauschten sich die Teilnehmer aus über Erfolgserfahrungen, über ihr Verständnis von Erfolg und Misserfolg und was das bedeute im Horizont christlichen Glaubens und biblischen Verständnisses.

Diener rief dazu auf, Erfolg nicht selbstverständlich zu nehmen, sich dankbar darüber zu freuen, dabei aber auf dem Teppich zu bleiben. Vor allem aber Erfolg in das Gesamtgefüge der Lebensfaktoren einzuordnen, also seinen wahren Stellenwert zu erkennen. Demzufolge solle man auch Misserfolge nicht selbstverständlich nehmen und ihre Bedeutung realistisch einschätzen. Sie nicht verdrängen, sondern vielmehr zu verarbeiten. Bei der Ursachenforschung gelte es, auch den „Pechfaktor“ richtig einzuschätzen, ohne dabei jedoch die Schuld bei anderen zu suchen.

 

Helmut Kujawa